Die 7. Ausgabe der 5 Mountains ging vom 22.09.2025 bis zum 02.10.2025.
Sie ging von Sarajevo, Bosnien über Albanien und Montenegro bis nach Ioannina, Griechenland.
Diesmal hatten wir eine Anreise über die Straße und dafür die Rückreise ab Durres, Albanien per Fähre nach Ancona.
Dadurch hat man zwar nicht viel Zeit gespart, ist aber dafür 10h entspannt auf dem Schiff statt 10h im Stau.
Dieses Jahr gibt es nur 360° Videos 🙂
Hier die einzelnen Tage:
Dienstag, 23.09.2025 (erste Etappe)
Start: Hotel Hills * (N43.82746°, E18.31360°)
Ziel: Campingplatz Sudjeska (N43.3702°, E18.7006°)
Camp: Wunderschöner Campingplatz nahe der Tara Schlucht. Verschiedene Stellplätze.
Strecke: Eine Hauptstrecke für alle, mit zwei optionalen Umfahrungen (von engen und steileren Abschnitten) auf Wunsch.
Ein entspanntes Warm-up mit super Aussichten und vielen Höhenmetern.
Es ging u.a. über den Zelengora-Pass.
151 km mit Anfangs hohem Panorama-Straßen-Anteil.
Mittwoch, 24.09.2025
Start: Campingplatz Sutjeska (N43.3702°, E18.7006°)
Ziel: Campingplatz Luka an der Tara Schlucht (N43.14903°, E19.2997°)
Camp: Direkt an der Tara-Schlucht. Dort waren wir schön häufiger.
Strecke: Wir starteten auf der Straße nach Bròd gen Norden.
Dann ging es südlich über den Grenzübergang nach Montenegro.
Panoramastraße mit etlichen Felstunneln, dann aberwitziger Aufstieg im Fels zur Hochebene, mehr Panorama-Straße und dann endlich Offroad.
Hier gab es optional die erste Iron Mountain. Insgesamt 171 km.
Donnerstag, 25.09.2025
Start: Campingplatz Luka an der Tara Schlucht (N43.14903°, E19.2997°)
Ziel: Campingplatz am Plav See (N42.5879°, E19.9288°)
Camp: Wir haben zwei Tage am Plav See auf einem hervorragendem Campingplatz mit super Abendessen gecampt
Strecke: Wir starteten auf der Sinjajevina Hochebene.
Unsere Strecke führte uns über malerische Hochwiesen, die etwas an Neuseeland erinnern.
Weiter gings durch die Stadt Kolasin, erneut hoch in die Skigebiete mit optionaler „Iron Church“ Strecke und durch einen Nationalpark bis hin zum Plav See.
148 km heute, davon aber ganz viel Offroad.
Freitag, 26.09.2025 (Rundkurs)
Start: Campingplatz am Plav See (N42.5879°, E19.9288°)
Ziel: Campingplatz am Plav See (N42.5879°, E19.9288°)
Wir blieben im gleichen Camp.
Strecke: Ein kleiner 50km Rundkurs durch den dortigen Nationalpark und auf Höhen und Aussichten, die jedes Herz höher schlagen lassen.
Extra viel Zeit für Pausen, Picknick und Fotos.
Samstag, 27.09.2025 (Halber Ruhetag)
Start: Campingplatz am Plav See (N42.5879°, E19.9288°)
Ziel: Campingplatz „Demi Beach“ (N41.7735°, E19.6026°)
Camp: Campingplatz mit Bar direkt an der Adria auf einer landschaftlich herrlichen Halbinsel, nahe bei der Touristenmetropole „Shëngjin“.
Bei gutem Wetter der Strand- und Bade-Urlaub des Jahres.
Die Kühlschränke der Strandbar waren voll und die Mücken zum Abend hin genau wie wir auch.
Strecke: Leider kein Offroad. nur ca. 150 km malerische Verbindung aus den Bergen heraus und über die Montenegrinisch-Albanische Grenze zum nächsten Camp.
Wir sind 10 Tage unterwegs und wollten nicht jeden Tag auf Teufel-komm-raus das Auto durchschütteln.
Es musste auch mal Zeit für Kultur, Cuisine und Shopping sein.
Abends gabs Pizza aus dem Dutchoven und parallel aus 3 Pfannen





Sonntag, 28.09.2025 (Panorama-Transfer-Tag)
Start: Campingplatz „Demi Beach“ (N41.7735°, E19.6026°)
Ziel: Campingplatz „Erlin“ am Ohrid-See (N41.0517°, E20.6414°)
Camp: Von einem Strand zum nächsten.
Riesiger Platz am Ohrid See nur für uns.
Wunderbares Restaurant und Bar, Plätze direkt am Wasser.
Strecke: Ca. 250 km Panorama-Straßen durch das nördliche und mittlere Albanien.
Warum kein Offroad?
Wir hatten Strecken, aber die waren entweder lebensgefährlich, extrem steinig oder einfach nicht mehr fahrbar.
Und das ist in dem Bereich auch nachvollziehbar, denn Albanien ist hier extrem zerklüftet.
Steile tiefe Schluchten, schmale Pfade, die zwar Offroad bieten, aber kein „schönes“ Offroad und vor allem ohne Ausstieg.
Sehr geil waren allerdings die Asphaltverwehungen auf der Straße hoch auf den Berg, sowas haben wir noch nie gesehen.
Teilweise 20cm hohe Stufen mitten auf der Bundesstraße
Oben sind wir dann tatsächlich an der verlassenen Villa vom damaligen albanischen König Ahmed Zogu vorbeigekommen
Montag, 29.09.2025 bis Dienstag, 30.09.2025: Zwei-Tages-Etappe mit Wildcamp
Start: Campingplatz „Erlin“ am Ohrid-See (N41.0517°, E20.6414°)
Ziel: Camping Refuge Valia Calda (N39.9145°, E21.05518°)
Diese Etappe führte über zwei Tage und enthielt damit ein Wildcamping nach eigener Wahl.
Albanien erlaubt offiziell wildes Campen (Griechenland formell nicht mehr) und wir haben das ausgenutzt und kurz vor der Grenze unser Lager aufgeschlagen.
Camp Valia Calda am Ende des zweiten Tages: Malerisch in den griechischen Bergen gelegen, direkt an einem Fluss mit Wasserfall, hier wurde es nachts frisch.
2022 waren wir bereits zu Gast und hatten auch erbauliche -2 Grad.
Strecke: Insgesamt 380 km (maximal), verteilt auf zwei Tage.
Die Strecken waren modular und es konnte jederzeit abgekürzt werden.
Auch ein Iron Mountain Abschnitt war enthalten – für alle, die es wirklich „wissen“ wollen. 🙂
Hier gab es extremes Pinstriping für alle, die ihren Lack hassen
Wir starteten mit einem Hochweg über dem Ohrid-See und bewegten uns relativ grade gen Süden.
Ab Griechenland standen dann zwei Streckenvarianten zur Verfügung.
Eine davon führte unter anderem zur Vikos-Schlucht.



Mittwoch, 01.10.2025
Start: Camping Refuge Valia Calda (N39.9145°, E21.05518°)
Ziel: Campingplatz Vrachos Kastraki, Kalambaka (N39.7132°, E21.6156°)
Camp: Echter Campingplatz nach europäischen Standards. Toiletten und Duschen ohne Ende. 🙂 Direkt unterhalb der weltbekannten Meteora-Klöster.
Strecke: Landschaftlich schöne und abwechslungsreiche Route über die Berge mit einem extra „Rally-Abschnitt“ zum Schluss hin.
Die Gesamtstrecke war nur etwa 120 km, damit viel Zeit für die Klosterrunde in Kalambaka bleibt.
Leider hatten wir hier einen Reifen- UND Radlagerschaden am Auto und mussten die Klosterrunde Abends nach 5km abbrechen.
Donnerstag, 02.10.2025 – Zieletappe
Start: Campingplatz Vrachos Kastraki, Kalambaka (N39.7132°, E21.6156°)
Ziel: Hotel Epyrus Palace * Ioannina (N39.5875°, E20.86178°)
Hotel: Fünf Sterne, haustierfreundlich, Abendessen inklusive. Pool, Spa, Bar.
Hier fand abends unsere Abschlussfeier mit den Siegerehrungen der Events statt.
Strecke: Zum Abschluss ging es nochmal so richtig nach oben.
Das Beste zum Schluss.
Wir haben wieder die 2000m Marke geknackt 🙂
Zwei Streckenabschnitte standen an.
Je nach eigenem Zeitplan, konnte man den ersten, den zweiten oder auch beide fahren.
Man konnte aber auch den Tag in Kalambaka verbringen und Nachmittags auf Straße und Autobahn durchfahren, falls es einem die Klöster so angetan haben. 🙂
Strecke maximal 150 km ca. Zeit ist genug.
Wir haben den Vormittag in der Werkstatt in Kalambaka verbracht.
Hier haben wir es geschafft, dass der Meister morgens um 8 ein unangemeldetes Radlager ausgebaut hat, gegen 10 die Ersatzteile da waren und wir um 12 wieder auf der Strecke waren.
Falls jemand mal Service bei den Meteora Klöstern braucht, kann man den Laden sehr gut empfehlen.
Sprechen aber weder Englisch noch Deutsch 🙂
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Freitag – Heimfahrt. Bye bye…
Tschüss Durres

Hallo Ancona

Und ab nach Haus


